Automatisierung ist Vertrauenssache – Maßnahmen zum Vertrauensaufbau

Management Summary des Whitepapers

Mit dem Autopilot for IT Operations bieten wir von der arago AG nicht nur eine revolutionäre Technologie zur kontinuierlichen Optimierung und Automatisierung aller Aufgaben des IT-Betriebes an, sondern hinterlegen diese Technologie auch mit einem vollkommen neuen Geschäftsmodell. Diese Neuerungen haben für unsere Kunden einen großen wirtschaftlichen Mehrwert und bieten ihnen gleichzeitig die Möglichkeit, ihr eigenes Innovationspotenzial enorm zu steigern.

Derartig vollmundige Aussagen lassen selbstverständlich sofort ein gesundes Misstrauen entstehen. Da wir bei arago generell eine offene Philosophie verfolgen, ist es unser oberstes Ziel, aktiv mit dieser Vertrauensfrage umzugehen und unseren Kunden und Interessenten zu zeigen, wie wir mit den verschiedenen kritischen Fragestellungen umgehen.

In diesem Papier erläutern wir zunächst grob die Funktionsweise und die Effekte unserer Technologie „Autopilot for IT Operations“, die als wissensbasiertes System autonom die Aufgaben von Systemadministratoren in allen Bereichen (inklusive Change) übernimmt. Dabei ist ein Grad der Automatisierung von 50% bereits kurz nach der Einführung nicht ungewöhnlich.

Im Anschluss an diese kurze Einführung beschäftigen wir uns im Einzelnen mit dem uns und unserer Technologie entgegengebrachten Misstrauen und zeigen auf, welche Maßnahmen wir ergreifen, um auf allen Ebenen Vertrauen und Transparenz herzustellen.

Da die Vertrauensfrage auf sehr breiter Ebene gestellt wird, gliedern wir die einzelnen Ansatzpunkte in die drei Kategorien „Technologie“, „Arbeitsweise und Prozesse“ sowie „geschäftliche Risiken“. Für alle drei Bereiche werden die Auslöser der kritischen Fragen, die Herleitung zu treffender Maßnahmen und die von uns getroffenen Maßnahmen im Einzelnen erläutert.

Um die technologische Validität unserer Ansätze transparent zu machen, zeigen wir zunächst den Trackrecord unserer Technologie im eigenen Unternehmen. Dort setzen wir den Autopiloten bereits seit 1996 ein und haben im Jahr 2010 einen Automatisierungsgrad von über 90% erreicht. Um das Tun der Maschine transparent zu halten, erläutern wir dann verschiedene Arten der Visualisierung, mit der man den Autopiloten kontrollieren, überwachen und in sein Handeln eingreifen kann. Um die Zusammenarbeit mit der bestehenden IT-Umgebung und damit den Schutz bisher getätigter Investitionen zu untermauern, zeigen wir, wie sich der Autopilot – da er wie ein menschlicher Administrator arbeitet – in die bestehende IT-Landschaft integriert. Und um alle Zweifel bezüglich der Funktionalität und Funktionsweise unserer Autopilot for IT Operations Software auszuräumen, verweisen wir dann auf das vom TÜV Rheinland erstellte und jährlich überprüfte Zertifikat „Funktionsgeprüft nach ISO 25051“. Mit dieser Zertifizierung durch einen unabhängigen Dritten schaffen wir Transparenz, ersparen es unseren Kunden, die exakte innere Funktionsweise der Software verstehen zu müssen und schützen gleichzeitig unser „Intellectual Property“.

Um Vertrauen im Bereich der Arbeitsweise und Prozesse zu schaffen, gehen wir zunächst einen Schritt zurück. Wir zeigen auf, dass Automatisierung in erster Linie dazu dient, wenig werthaltige aber dennoch notwendige Arbeiten auf Maschinen zu verlagern und den Menschen die interessanteren und kreativeren Arbeiten zu übertragen. Gleichzeitig zeigen wir, wie sich Unternehmen durch Automatisierung eine bessere Weiterentwicklung leisten können und wie die verhältnismäßig wenigen IT-Talente durch den Einsatz von Automatisierung wesentlich mehr zum Erfolg des Unternehmens beitragen können und dabei auch noch ihren persönlichen Wert und den Interessantheitsgrad ihrer eigenen Arbeit erhöhen können. Diese Themen sind im Bereich der Vertrauensbildung besonders wichtig, da sie irrationale Ängste bei Menschen hervorrufen können, die mit Automatisierung konfrontiert werden. Diese Ängste können den persönlichen Fortschritt, aber auch den Fortschritt und den Erfolg des Unternehmens, verlangsamen oder im schlimmsten Falle sogar lähmen. Wir zeigen in diesem Bereich also zuerst vollkommen transparent, was die Einführung des Autopilot for IT Operations bedeutet und wie Unternehmen mit Automatisierung umgehen, bzw. welche überwiegend positiven Auswirkungen diese auf die Arbeitsumgebung der einzelnen Techniker und IT-Betreuer hat. Im Bereich der Arbeitsprozesse stellt sich dann für viele Unternehmen noch die Frage der Compliance. Denn eine Maschine, die arbeitet wie ein Mensch und dementsprechend auch mit Rechten und Zugriffsmöglichkeiten ausgestattet ist, fällt genauso unter die Compliance- und Prozessregelungen wie alle Mitarbeiter des Unternehmens. Da der Autopilot for IT Operations wie ein Mensch arbeitet, kann man ihm diese Richtlinien mit geringem Aufwand beibringen und kann sich dann auch beweisbar sicher sein, dass diese Richtlinien, Freigabeprozesse und Dokumentationsanforderungen vom Autopiloten auch immer eingehalten werden. Insbesondere im Bereich der Dokumentation ist der Vorteil des Autopiloten zu betonen, denn die Maschine führt akribisch und vollkommen emotionslos über ihre Aktionen Buch. Das bedeutet, dass man sogar in den wenigen Fällen (in unserem eigenen Betrieb in 12 Jahren zwei Fälle), in denen ein Fehlverhalten der Maschine vorliegt, die Ursachen genau kennt und entsprechend schneller mit der Behebung von Problemen vorankommt.

Zuletzt behandeln wir noch die Frage der geschäftlichen Risiken. Bei arago sind wir davon überzeugt, dass man für geleistete Arbeit die Verantwortung übernehmen und bei guter Leistung entsprechend belohnt werden soll. Das haben wir nicht nur im eigenen Unternehmen umgesetzt, sondern auch unser gesamtes Geschäftsmodell für den Autopilot for IT Operations darauf ausgerichtet, dass wir nur erfolgreich sein können, wenn auch unsere Kunden erfolgreich sind. Bei sonstigen Softwarepaketen trägt der Kunde das gesamte Risiko der Funktionalität und Integrierbarkeit in seine Umgebung dadurch, dass er vorab erhebliche Lizenzgebühren bezahlen oder sich auf eine lange Zeit festlegen muss. Wir bieten im Gegensatz unseren Kunden bevorzugt ein Modell an, bei dem keinerlei Vorab-Lizenzen fällig werden, sondern lediglich bezahlt werden muss, wenn unser Autopilot for IT Operations Aufgaben erfüllt. Damit führen wir eine Art „Cloud“ Bezahlungsmodell oder „on Demand“ Modell für die automatische Verrichtung aller Aufgaben im Bereich „Run“ ein. Wir gehen mit unserem Geschäftsmodell noch einen Schritt weiter, indem der Kunde seinen Preis selbst bestimmt und jährlich neu festlegen kann. Der Preis beträgt dabei immer 50% des Preises, den eine manuelle Durchführung der Arbeit gekostet hätte. Liegen diese Zahlen dem Kunden nicht vor, kann er einen Benchmark aus seiner Branche heranziehen. Im Falle der Benchmark-Nutzung erheben wir höhere Gebühren, weil wir der Auffassung sind, dass ein Benchmark nicht geschlagen werden kann, wenn die eigene Kostenstruktur nicht bekannt ist. Durch die jährlich mögliche Überprüfung des Preises erlauben wir es unseren Kunden, die durch die freien Ressourcen ermöglichten Verbesserungen auch für alle bereits automatisierten Systeme finanziell umzusetzen.

Damit übernehmen wir nicht nur das Funktionsrisiko der Software, sondern auch das Risiko, dass sich diese Software korrekt bei unserem Kunden in die technische Welt und in die Arbeitsprozesse integriert.

Wir sind der Überzeugung, dass wir mit all diesen Maßnahmen die Grundlage für ein Vertrauen in unsere Technologie und unsere Dienstleistungen legen können und es unseren Kunden so einfach wie möglich machen, die nächste Generation der Automatisierung in ihrer IT einzuführen, ohne dabei Nachteile befürchten zu müssen oder Risiken einzugehen.

Zum Schluss rufen wir unsere Leser auf, mit uns in Dialog zu treten, falls weiterhin Misstrauen bestehen oder Fragen offen geblieben sein sollten. Es ist unsere Überzeugung, proaktiv mit offenen Punkten umzugehen und der Dialog mit IT- und Management-Experten ist für uns essentiell.

Bitte klicken Sie hier, um das komplette Whitepaper als pdf herunterzuladen.

 

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